Einträge von Rudolf Loibl

Privatausgaben

Privatausgaben

Einer der häufigsten Fehler bei Praxispleiten ist das mangelnde Bewusstsein der Privatausgaben bzw. die nicht mehr überschaubare Anzahl an Verpflichtungen. Die Privatentnahmen werden einfach geschätzt, private Kosten werden vom Praxiskonto bezahlt. Kurz und schlecht: Der Überblick über den Privatbereich geht verloren.

Praxisorganisation

Praxisorganisation

Das richtige Rüstzeug für einen ordentlichen Praxisablauf ist die Organisation. Sie aber kein starres System, sondern muss sich immer wieder auch äußeren Veränderungen anpassen.

Seminare

Vorträge vor Patienten

Wer zur Patientenbindung oder zur Patientenneugewinnung oder Mitarbeitergewinnung Seminare abhält, sollte unbedingt darauf achten, wie er das tut. Denn ein langweiliger Vortrag kann dem guten Image der Praxis eher schaden. Deshalb, sollten Sie die nachfolgenden Tipps unbedingt beachten:

Ergonomie am Arbeitsplatz

Ergonomie am Arbeitsplatz

Selbstverständlich gibt es darüber bei uns Gesetze, Verordnungen und Richtlinien, aber haben Sie sich schon einmal über die Ergonomie Ihrer Arbeitsplätze Gedanken gemacht. Nicht nur, dass es der Gesundheit schadet, sondern manchmal behindert eine schlechte Ergonomie auch die Organisationsabläufe einer Praxis.

Wer vernichtet Ihre Arbeitszeit?

Sie kennen das sicher auch: Es gibt Personen oder Tätigkeiten, die viel Zeit und Leistung in Anspruch nehmen, aber am Ende kommt wenig Produktives heraus. Nehmen wir beispielsweise das Telefon: Wie oft haben Sie sich schon geärgert, weil nicht alle Unterlagen vorlagen, die Sie für ein Telefonat brauchen. Das ist ein typischer Leistungsvernichter. Ermitteln Sie […]

Servicewüste, oder proper mit System

Checkliste Servicewüste

Wir alle haben uns schon oft über die Servicewüste Deutschland aufgeregt. Aber einmal Hand aufs Herz: Wie sieht es mit dem Service in Ihrer Praxis aus? Service heißt doch auch Gefälligkeiten zu erweisen. Tun Sie und Ihr Team das für Ihre Patienten? Service in der Arztpraxis geht weit über die Freundlichkeit zu den Patienten und untereinander hinaus. Nehmen Sie sich die nachstehende Liste einmal vor und überprüfen Sie, wo Sie noch Verbesserungsmöglichkeiten in Ihrer Praxis sehen.

Workflow

Arbeitsabläufe

In der Praxis von Dr. P. wurde aus irgendeinem Grund, den keiner mehr so richtig weiß, der Formulardrucker an das Ende der Anmeldung gestellt. Der Computer, der den Drucker steuert, steht aber am anderen Ende. Die Mitarbeiterin, die Rezepte oder Überweisungen ausstellt, muss bei jedem Vorgang aufstehen, drei Meter gehen, ein Formular einlegen, zurück gehen, den Druckvorgang auslösen und abschließend das bedruckte Formular
holen.

Stellenbeschreibungen

Stellenbeschreibungen

Wenn in der Praxis jeder alles macht, dann werden bestimmt 25 % aller Aufgaben doppelt oder gar nicht erledigt, weil man sich auf einen anderen verläßt.

Verlustquelle Einkauf

Verlustquelle Einkauf

Zu hohe Kosten können in allen Bereichen einer Arztpraxis entstehen. Unwirtschaftliches Verhalten hat meist vielerlei Gründe. Analysieren Sie, anhand der nachstehenden Auflistung, das Einkaufsverhalten in Ihrer Praxis:

Checkliste „Nein“ sagen

Checkliste „Nein“ sagen

Viele Chefs in Arztpraxen erledigen Dinge, die eigentlich nicht Ihre Aufgabe sind, wodurch wertvolle Zeit verloren geht, die wesentlich effizienter und gewinnbringender eingesetzt werden könnte.
Überprüfen Sie anhand der nachfolgenden Checkliste, ob auch Sie viel zu gutmütig sind.

 

1.     Störungen während einer Untersuchung oder Patientengespräches

a.      Es kommt bei uns häufig vor, dass ich während Untersuchungen oder Gesprächen durch Telefonate gestört werden.

b.     Wenn die Störungen während des Tages überhandnehmen, greife ich ein und reagiere dann auch sehr konsequent.

c.      Es ist in unserer Praxis ganz genau festgelegt, wann ich während einer Untersuchung oder eines Patientengespräches gestört werden darf. Alle meine Mitarbeiter sind darüber informiert.

2.     Wünsche und Anträge durch die Patienten

a.      Rezept- oder Überweisungswünschen meiner Patienten komme ich im Grunde immer nach. Ablehnungen führen häufig zur Abwanderung der Patienten.

b.     Meine Patienten müssen immer mit mir sprechen, wenn Sie was wollen. Dadurch ist die Wunschliste schon deutlich zurückgegangen. In den meisten Gesprächen gebe ich aber dann doch dem Wunsch nach, ermahne aber immer, dass dies das letzte Mal ist.

c.      Rezepte oder Überweisungen werden bei mir streng nach medizinischen Bedürfnissen ausgestellt. Meine Patienten wissen und akzeptieren das auch. Probleme mit „aufmüpfigen“ Patienten habe ich mit dieser Verfahrensweise so gut wie nicht.

3.     Fragen durch die Mitarbeiter

a.      Bevor ich meinen Mitarbeitern alles mehrfach erkläre, mach ich es lieber selbst. Dadurch weiß ich auch, dass es richtig gemacht ist.

b.     Meine Helferinnen wissen genau, dass es Zeiten gibt, wo Sie Fragen an mich stellen können. Es kommt dann schon mal vor, dass ich mir die Unterlagen erst einmal durchschaue und bearbeite, bevor ich eine Entscheidung treffe.

c.      In meiner Praxis gibt es klare und schriftliche Stellen- und Arbeitsplatzbeschreibungen. Meine Mitarbeiter und ich wissen genau, wer welche Kompetenzen und Verantwortungen hat. Meine Mitarbeiter versuchen erst gar nicht, eigene Arbeiten auf mich abzuwälzen.

Addieren Sie für jedes a. einen Punkt, für jedes b. zwei und für jedes c. drei Punkte und hier gibt es die Antwort:

Bewertung:

Bis 4 Punkte – Schlecht:
Sie haben es nicht gelernt NEIN zu sagen. Dadurch verlieren sehr viel Arbeitszeit und auch Konzentration auf Ihre eigentlichen und wichtigen Aufgaben. Sie schaffen sich dadurch Zeitdiebe, durch die Sie im Prinzip Ihre Planung aufgeben könnten, weil diese dadurch hinfällig wird. Sie müssen konsequent daran arbeiten auch einmal NEIN zu sagen.

5 – 7 Punkte – Geht:
Wenn es Ihnen zu viel wird, dann können Sie schon mal Aufgaben oder Wünsche ablehnen. Das geht aber meist mit einem schlechten Gefühl oder Gewissen einher. Sie sollten sich mal überlegen, wer der schlechtere Mensch ist: Der der eine fremde Arbeit ablehnt oder der, der versucht seine Aufgaben auf andere abzuwälzen.

> 8 Punkte – Gut:
Sie wissen genau welche Aufgaben oder Arbeiten Sie zu erledigen haben oder welche Sie machen wollen. Alles, was Sie mehr belastet, weisen Sie konsequent von sich. Ihre Mitarbeiter und Patienten erkennen eine klare Linie, was immer Klarheit schafft.

 

Was sonst noch in Ihrer Praxis-EDV für Informationen stecken, zeige ich Ihnen gerne. Fordern Sie ein Angebot unserer Abrechnungsdatenanalyse unter loibl@loibl-online.de an.

Ihr Rudolf Loibl