Praxisinhaber, die Mobbing im Team erleben, stellen rückblickend fast immer dieselbe Frage: Wie konnte das so weit kommen? Die Antwort ist unbequem – aber sie liegt fast immer in der eigenen Führung.
Mobbing entsteht nicht über Nacht
Es beginnt mit Kleinigkeiten. Eine Mitarbeiterin wird bei der Pausenplanung regelmäßig übergangen. Eine andere bekommt nie Rückmeldung – weder Lob noch Kritik. Eine dritte hat das Gefühl, dass ihre Ideen im Team schlicht nicht ankommen.
Das sind keine Konflikte. Noch nicht. Aber es ist der Boden, auf dem sie wachsen. Was diese Situationen verbindet: Dahinter steckt fast nie böse Absicht – sondern ein Führungsvakuum. Wenn niemand klar führt, entstehen informelle Hierarchien. Und die sind selten fair.
Was ein demotiviertes Team mit Mobbing zu tun hat
Ein Team, das funktioniert, schützt sich in gewisser Weise selbst. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich gehört fühlen, die wissen, wofür sie arbeiten, und die konstruktives Feedback bekommen, gehen anders miteinander um.
Umgekehrt gilt dasselbe. Wo Frustration, Ungerechtigkeit und fehlende Anerkennung die Atmosphäre bestimmen, ist Mobbing kein Einzelfall – es ist eine Konsequenz.
Was Sie konkret tun können
Der erste Schritt ist nicht, Konflikte zu lösen. Der erste Schritt ist zu verstehen, wo in Ihrer Führung die Lücken sind. Ich habe dafür einen kostenlosen PraxisCheck Personalführung entwickelt. In etwa zehn Minuten sehen Sie, wo Sie ansetzen müssen – bevor aus Frustration ein Problem wird: Zum PraxisCheck Personalführung
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