Berge von Karteikarten türmen sich auf der Anmeldung, überall kleben  kleine gelbe Zettel mit Informationen, die Kaffeemaschine steht neben der Blutsenkung oder den Urinproben. All diese Horrorszenarien habe ich schon in Arztpraxen gesehen. Dabei sollte man sich vor Augen halten, dass man die längste Zeit des wachen Tages am Arbeitsplatz verbringt, weshalb dieser zwar nicht unbedingt wohnlich, aber doch ansprechend gestaltet oder eingerichtet sein sollte. Das gilt für den Praxisinhaber genauso, wie für die Mitarbeiter.

Achten Sie auf die nachfolgenden Punkte, damit Sie sich vielleicht ein bisschen mehr am Arbeitsplatz wohlfühlen und dadurch auch bessere Arbeit leisten können:

1. Ordnung: Ich stelle häufig fest, dass in unordentlichen Praxen wesentlich mehr Fehler gemacht werden, als in ordentlichen. Das Wohlfühlen in der tollsten Praxis ist auch dann vorüber, wenn Sie sich ärgern, weil z.B. eine Karteikarte nicht gefunden wird oder Verbrauchsmaterial nicht da ist, wo es sein sollte.

2. Geplante Arbeitsumgebung: Für die Figur mag es ja gut sein, wenn man wegen jedem Handgriff aufstehen muss, aber irgendwann nervt das doch ganz schön. Also überlegen Sie sich – und lassen Sie auch Ihre Mitarbeiter überlegen – was Sie häufig brauchen und was nicht.

3. Nehmen Sie auf Eigenheiten Rücksicht. Wenn beispielsweise Linkshänder das Telefon links neben sich am Schreibtisch stehen haben, müssen Sie jedes Mal umgreifen, wenn sie was notieren wollen und dann hängt auch noch das Kabel quer über die Schreibfläche.

4. Schreibtisch und Stühle: Unabhängig davon, dass es hierfür DIN-Normen gibt, sollte zumindest eins beachtet werden: Manche Büromöbel sehen zwar schön aus, sind aber völlig unpraktisch.

5. Computer: Auch an einem PC-Arbeitsplatz braucht man ein Mindestmaß an Schreibfläche. In gewissen Abständen sollten Sie sich und Ihren MFA auch einen neuen Monitor gönnen. Wer Schreibkräfte hat, sollte denen auch eine Fußstütze zur Verfügung stellen.

6. Beleuchtung: Die Lichtverhältnisse sollten auch so angenehm wie möglich gestaltet sein.

Sie sollten bei all diesen Maßnahmen und Tipps auch noch bedenken, dass ein gepflegtes Ambiente die Attraktivität und auch den Wert der Praxis erhöht. Und wie schon oft gesagt: Zufriedene Mitarbeiter und Patienten sind die beste Werbung für Sie.

Hier können Sie sich die gewünschte EXCEL-Arbeitsmappe herunterladen:

 Terminplanung 

Die Datei soll Ihnen dabei helfen, einen Plan für eine neue Terminierung Ihrer Sprechstunde zu erarbeiten.
Bitte gehen Sie wie folgt vor:
  1. Legen Sie fest, welche Terminarten (z.B. Kurztermin, Normaltermin, Langtermin und Pufferzeiten) Sie haben wollen und tragen Sie die Minuten und Bezeichnungen in die grünen Felder ein.
  2. Jetzt legen Sie noch den Sprechstundenbeginn fest (Ich rate meinen Mandanten gerne zu einer 10-minütigen Frühbesprechung, um den Tag zu strukturieren oder kurzfristige Änderungen/Erledigungen weiterzugeben.) Bitte als ersten Eintrag immer Pufferzeiten angeben.!
  3. In der Spalte F tragen Sie dann die Terminarten ein, also im Beispiel eine 2 für einen Kurzterm. Die Zeiten und die Bezeichnungen ändern sind dementsprechend. Auf der rechten Seite werden auch die Anzahl der entsprechenden Terminarten mitgezählt, damit Sie sehen können, wie viele Patienten Sie in der verplanten Zeit behandeln können.
  4. Damit Sie jeden Wochentag planen können, kopieren Sie einfach das Tabellenblatt.

Viele Spass beim Planen 🙂

Erlauben Sie mir noch 2 Hinweise in eigener Sache:

  1. Ich gebe jeden Sonntag einen kostenlosen Newsletter heraus, der Tipps&Tricks für die Praxisführung gibt. Zusätzlich erhalten Sie ein kostenloses eBook mit 25 Fragen, die Ihre Praxis besser machen werden. Tragen Sie Ihre Mailadresse einfach oben rechts bei den Praxis-Orga-News in das entsprechende Feld ein.
  2. In meinem Shop finden Sie noch weitere nützliche Tools für Ihr Praxismanagement, die ich Ihnen aktuell mit 25% Nachlass anbieten möchte – geben Sie einfach den Gutscheincode #Loibl ein.