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Praxisservice am Telefon

Wie Sie am Telefon einen besonders guten Praxisservice bieten

Haben Sie schon einmal etwas von Telefonmanagement gehört? Kundenzufriedenheit bzw. Patientenzufriedenheit ist das A und O des Praxismarketing. Es müssen also alle Bereiche der Praxis darauf abgestimmt werden, dass eine möglichst hohe Patientenzufriedenheit erreicht wird. Denn mit der Patientenzufriedenheit steigt auch die Patientenbindung, die gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehr starke Bedeutung gewonnen hat.

Immer wieder stelle ich in Praxisanalysen leider fest, dass durch falsches Telefonieren manche Patientenbeziehung leidet. Wer jedoch ein paar Regeln beachtet, kann auch am Telefon einen guten Patientenservice bieten.

1. Vollständige Begrüßung: Die Anrufannehmer sollten zuerst den Praxisnamen vollständig nennen. Bei großen Gemeinschaftspraxen kann auch eine Bezeichnung statt aller Namen der Ärzte genommen werden. Der Name, der den Anruf angenommen hat, gehört genauso selbstverständlich zu der Begrüßung. Und ein freundliches „Was kann ich für Sie tun?“ hat noch nie geschadet.

2. Freundlichkeit: Normalerweise sollte man das einfach erwarten können, aber leider ist der Alltag in Arztpraxen ganz anders. Wer am Telefon lächelt, der wird zwar nicht (noch nicht) vom Gegenüber gesehen, aber es wird auf alle Fälle bemerkt.

3. Namen des Anrufers notieren: Wer sich den Namen des Anrufers nicht merken kann, sollte ihn kurz irgendwo notieren. Bei schwierigen Namen sollten Sie ruhig nachfragen.

4. Störungen: Ich sehe sehr häufig, dass eine Mitarbeiterin telefoniert und sie dann von einer anderen Helferin sehr aufdringlich was gefragt wird. Schnelles Erledigen oder ständige Unterbrechungen eines Telefonats vermitteln dem Anrufer, dass er eigentlich gar nicht wichtig ist. Das sollte Ihnen aber jeder Patient sein.

5. Weiterleitungen: Wenn ein Anruf nicht durch die Mitarbeiter/innen erledigt werden kann, dann sollten alle Informationen notiert werden, die im ersten Gespräch erfahren wurden. Sonst muss der Anrufer alles noch mal erklären, was unter Umständen sehr lästig sein kann.

6. Weiterleiten 2: Häufig werden Fragen nach einem anderen Gesprächspartner mit einem kurzen „Moment bitte“, „Ich verbinde
oder auch nur „Ja“ quittiert. Diese unhöfliche Geste sollte sofort abgestellt werden. „Ich werde Sie sofort mit Dr. … verbinden. Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld.“ dauert nicht viel länger, zeugt aber von Patientenorientierung.

7. Erklärungen: Wenn Sie oder Ihre Helferinnen merken, dass der anrufende Patient über einen Sachverhalt nicht so genau Bescheid weiß, dann sollten Sie sich schon die Zeit nehmen dies zu erklären. Auch dadurch bekommt der Patient das gute Gefühl gut aufgehoben zu sein.

Was sonst noch in Ihrer Praxis-EDV für Informationen stecken, zeige ich Ihnen gerne. Fordern Sie ein Angebot unserer Abrechnungsdatenanalyse unter loibl@loibl-online.de an.

Ihr Rudolf Loibl

Coaching für Mitarbeiter

Coaching für Mitarbeiter

Eigenverantwortliche und selbständige Mitarbeiter; wer möchte Sie nicht? Der Weg dorthin führt über Sie, die Führungskraft in Ihrem Unternehmen sprich Praxis. Erreichen,  können Sie dieses Ziel, durch ein sog. ganzheitliches Training. Das Coaching, kennen Sie sicher aus dem Sportbereich, aber auch in betrieblichen Situationen wird dieses Führungsverhalten angewendet.

Typische Arbeitssituationen, in denen man das Coaching gut einsetzen kann sind:

  • Einführung neuer Mitarbeiter
  • Bewältigung neuer Aufgaben
  • Delegation von neuen Aufgaben
  • Problembewältigung am Arbeitsplatz
  • Neue Zieldefinitionen

Um als erfolgreicher Coach tätig zu sein, müssen Sie als Führungskraft aber auch einige Vorraussetzungen mitbringen, die da wären:

  • Positive Einstellung gegenüber Problemen
  • Vorbildfunktionen wahrnehmen
  • Gerne dazulernen
  • Leistungs- und zielorientiert arbeiten
  • Mitarbeiter mit Stärken und Schwächen akzeptieren
  • Einfühlungsvermögen
  • Sie können aktiv zuhören

Gutes Coaching läuft in mehreren Schritten ab:

  1. Stellen Sie fest, was der oder  die Mitarbeiter können.
  2. Legen Sie gemeinsam ein Lernziel fest und besprechen Sie die nächsten Schritte dahin. Der erste Schritt ist immer der wichtigste und darf nicht zu viel Überwindung kosten.
  3. “Learning by doing!” muss Ihre oberste Devise sein. Nehmen Sie auch Fehler in Kauf.
  4. Regelmäßiger Austausch über den Fortschritt der Weiterbildung ist sehr wichtig. Gegenseitiges Feedback hilft Zieldifferenzen zu vermeiden.
  5. Wenn eine Aufgabe erreicht ist, sollten Sie den ganzen Prozess Revue passieren lassen.

Eines sollten Sie noch bedenken: Gute Vorgesetzte sind immer Berater und Förderer ihrer Mitarbeiter.

Was sonst noch in Ihrer Praxis-EDV für Informationen stecken, zeige ich Ihnen gerne. Fordern Sie ein Angebot unserer Abrechnungsdatenanalyse unter loibl@loibl-online.de an.

Ihr Rudolf Loibl

Corporate Culture

Corporate Culture in Arztpraxen

Viele Arztpraxen haben sich in den letzten Jahren zu modernen Unternehmen herausgebildet, in denen der Begriff der Corporate Identity nicht mehr fremd ist. Die Außendarstellung ist geprägt durch:

1. Corporate Behavior

Dem einheitlichen Auftreten oder Verhalten gegenüber Patienten, anderen Praxen bzw. Kassenärztliche Vereinigung oder Krankenkassen

2. Corprate Design

Die visuelle einheitliche Darstellung der Praxis durch Farben, Formen usw.

3. Corporate Communikation

Der Umgang oder Meinungsaustausch unter den Mitarbeitern, die Teambesprechungen, Einzelgespräche usw., aber auch die Kommunikation gegenüber den Patienten durch Praxisinformationen, Info-Tafeln, Homepage etc.

Immer wichtiger ist aber auch die Herausbildung einer sog. Corporate Culture. Dies sollte ein Führungsstil oder eine Philosophie sein, die sich an den nachstehenden Punkten orientiert:

1. Der Praxisinhaber ist davon überzeugt, dass die Mitarbeiter das höchste Gut bzw. die wertvollste Ressource ist.

2. Er fördert das Wir-Gefühl in der Praxis unter anderem durch Lob derjenigen Mitarbeiter, die sich im Sinne der Praxis einsetzen.

3. Durch medizinische und unternehmerische Qualität wird der Stolz der Mitarbeiter geweckt, gerade in dieser Praxis arbeiten zu können.

4. Die Kontrolle der Arbeitsergebnisse erfolgt schlussendlich durch die Mitarbeiter selbst auf der Basis von Loyalität und Stolz.

5. Die Praxis ist darauf bedacht, Dienstleistungen anzubieten, die sich von denen der Mitbewerber unterscheiden.

6. Der Spruch „Wir arbeiten zusammen, also feiern wir auch zusammen.“ hat eine feste Bedeutung in der Praxis, die nicht verloren gehen darf.

7. Der Informationsfluss in beide Richtungen muss bei positiven, wie auch bei negativen Nachrichten gegeben sein.

Auch das ist ein Ansatz, die Zukunft in die eigene Hand zu nehmen, anstatt mit den “täglichen” Hiobsbotschaften zu hadern.

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Ihr Rudolf Loibl

Neue Ideen sammeln

Neue Ideen sammeln

In vielen Praxen wird eine der wichtigsten Ressourcen ganz stiefmütterlich behandelt: die  Ideen der Mitarbeiter. Wenn es darum geht die Leistungen der Praxis zu verbessern, sollten Sie auf Ihre Mitarbeiter bauen.

Jedem Ihrer Mitarbeiter fällt häufig etwas zur Verbesserung der Organisation, Abrechnung oder sonst etwas ein, was dann aber durch die Routinetätigkeit wieder in Vergessenheit gerät. Nutzen Sie dieses Expertenwissen Ihrer Mitarbeiter, indem Sie das “Anzapfen” institutionalisieren, und loben Sie für das Bemühen um einen besseren Ablauf auch einen Preis aus, oder zeigen Sie eine Anerkennung in irgendeiner Form. Dieser Verbesserungsprozess muss in fünf Schritten ablaufen:

1. Problem erkennen: 

Und da geht es nicht darum, dass man z.B. sagt, dass die Terminplanung nicht funktioniert. Nein. Das Problem muss so ausführlich wie möglich beschrieben werden. Es muss umfassend und präzise dargestellt werden, wann, warum welches Problem auftritt. Je ausführlicher die Ursachenforschung, desto eher kommt es zu einer Lösung.

2. Mehrfachlösungen: 

Lassen Sie mehrere Lösungen entwickeln, die auch durchaus “irrwitzig” sein können und unterdrücken Sie Lösungen nicht durch vorschnelle negative Bewertung. Jede Idee hat einen guten Grund.

3. Bewertung der Lösungen: 

Jetzt ist es an der Zeit, die Lösungen gegenüberzustellen und die beste herauszusuchen. Archivieren Sie die anderen Vorschläge, vielleicht brauchen Sie sie noch.

4. Planen Sie die Umsetzung: 

Ihren besten Lösungsvorschlag gilt es nun zu verfeinern, evtl. mit Teilen aus den anderen Lösungsvorschlägen anzureichern und dann auch umzusetzen. Nennen Sie auch einen Verantwortlichen für die Umsetzung und planen Sie die zeitlichen Abschnitte des Erfolges.

5. Ergebniskontrolle: 

Neue Methoden oder Verfahrensweisen brauchen Zeit, bis Sie sich durchgesetzt haben. Ein neues Bestellsystem z.B. braucht meist drei Monate bis es richtig angenommen wird. Überprüfen Sie, ob ihre Maßnahmen Früchte tragen. Wenn nicht, dann versuchen Sie es mit dem vermeintlich zweitbesten Vorschlag aus Ihrer Sammlung und gehen Sie dann die Schritte 4 und 5 noch mal an.

Ist ein Problem behoben, dann gehen Sie das nächste an. Und bedenken Sie eines: ein Verbesserungsprozess der Praxis wird nie abgeschlossen.

Wie sie solche Ideen technisch im täglichen Praxisalltag festhalten, zeige ich Ihnen gerne persönlich in einer Webschulung für das Programm Trello: https://elopage.com/s/UB.Loibl/praxisprojekte-einfach-steuern

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Ihr Rudolf Loibl

Rückrufliste

Rückrufliste

Das Telefon ist ein wichtiges modernes Kommunikationsinstrument. Es kann jedoch auch leicht zu einem Störfaktor werden. Für den Umgang mit dem Telefon empfehlen sich zwei grundsätzliche Regelmechanismen: Telefonsprechstunde oder Rückrufangebot.

Die noch wirkungsvollere Konzentration der Telefonate erfolgt über ein Rückrufangebot. Dies ist deshalb so wirkungsvoll, weil es im Hinblick auf vereinbarte Rückrufe der ärztlichen Seite gut möglich ist, sich auf das bevorstehende Gespräch detaillierter vorzubereiten.  Vorbereitete Telefongespräche sind sowohl vom Inhalt als auch vom Zeitbedarf her wesentlich effizienter.  Der mit dem Rückruf einhergehende Marketingeffekt ist nicht zu unterschätzen.

Damit zugesagte Rückrufe nicht vergessen werden, sollten diese nicht auf losen Zetteln vermerkt, sondern in einer speziellen Rückrufliste zusammengefaßt und nach erfolgtem Telefonat abgehakt werden.

Eine sehr einfach zu bedienende Aufgabenliste finden Sie unter www.todoist.com wenn Sie nicht eine elektronische Wartezimmerliste in Ihrer Praxissoftware nutzen wollen.

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Ihr Rudolf Loibl

Vereinbaren Sie Ziele

Vereinbaren Sie Ziele…

Kennen Sie das: Sie wollen die Patienten möglichst gut betreuen und Ihre MFA wollen möglichst pünktlich nach Hause kommen. Sie haben verschiedene Ziele. Dann wird es Zeit, sich mit den Mitarbeitern über die Ziele zu verständigen und einen gemeinsamen Weg zu finden. Führen Sie ein Zielvereinbarungsgespräch. Jeder zieht daraus Vorteile:

Vier Schritte zum Erfolg:

1. Gesprächstermin:
Eine Woche vor dem Gespräch sollten Sie den Mitarbeiter auffordern, sich darauf vorzubereiten, sich mit Ihnen über die gemeinsamen Ziele zu unterhalten.

2. Das Gespräch:
Es sollte etwa 60 – 90 Minuten dauern. Lassen Sie Ihr Gegenüber ausführlich über die eigenen Vorstellungen sprechen, bevor Sie mit Ihren Erwartungen kommen. Dann sollten Sie Gemeinsamkeiten herausarbeiten und kurzfristige (innerhalb des nächsten halben Jahres) und langfristige Ziele bestimmten. Diese Ziele müssen aber ganz konkret sein. Sprechen Sie auch über die Entwicklung Ihres Mitarbeiters, also welche Aufgaben Sie ihm übertragen und welches Ergebnis Sie erwarten. Schreiben Sie das alles handschriftlich während des Gespräches auf. Das ist wichtig!

3. Das Protokoll:
Fassen Sie das Gespräch auch noch mal in einem Protokoll zusammen und geben Sie eine Kopie an Ihren Mitarbeiter. Das Original nehmen Sie in die Personalakte auf.

4. Überprüfung:
Legen Sie weitere Termine fest, damit Sie die Zielvereinbarung auch überprüfen können. In diesen Gesprächen stellen Sie dann fest, wie Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Behelfen Sie sich hier ruhig dem Schulnotensystem.

Zielvereinbarungsgespräche sind ein wichtiges Führungsinstrument, dass Ihnen hilft, Informationen von oben nach unten zu geben, aber auch von unten nach oben zu bekommen.

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Ihr Rudolf Loibl

Marketingkonzept

Marketingkonzept

Ob Sie mit einem neuen Leistungsangebot, wie Diätberatung, Akupunktur etc. für Ihre Patienten Erfolg oder eben nicht haben, hängt in erster Linie von einem ganz bestimmten Marketingkonzept ab. Dieses sollte auf alle Fälle die nachstehenden sieben Punkte beinhalten:

1. Eine zündende Idee
Erst wenn Sie Ihre Informationen so schreiben, dass Sie Ihre Patienten verstehen, haben sie nicht nur ein neues Produkt, sondern ein Angebot.

2. Zielgruppe
Haben Sie eigentlich die richtigen Patienten für dieses neue Produkt? Wie ist es um Ihre Alters- oder Geschlechterverteilung bestellt? Woher kommen Ihre Patienten? Das müssen Sie wissen, um ein tragfähiges Leistungskonzept zu erarbeiten.

3. Wettbewerbsbeobachtung
Wenn Sie der Vierundvierzigste sind, der dieses Produkt anbietet, wird es schwierig, Erfolg zu haben. Suchen Sie etwas, was nicht alle machen und was selbstverständlich zu Ihnen passt.

4. Interne Kampagne
Nicht die schriftlichen Informationen, die in Ihrem Wartezimmer hängen bringen den entscheidenden Erfolg, sondern die begeisterten Patienten und Mitarbeiter, die über Ihre Leistungen sprechen. Deshalb sollten Sie in erster Linie auf Qualität achten.

5. Konzentration
Viele Praxisinhaber schielen auf den schneller Erfolg. Wenn sich der nicht einstellt, dann wird sofort ein neues Angebot nachgeschoben. Überlegen Sie sich besser, was Sie falsch gemacht haben und lernen Sie daraus. Lieber eines richtig gut machen, als viele halbherzig.

6. Geduld
Viele Menschen überlegen lange bis Sie Geld ausgeben. Lassen Sie sich durch anfängliches Zögern oder Ablehnung nicht gleich aus der Ruhe bringen und arbeiten Sie an Ihrer Argumentation.

7. Kontrolle
Ohne Erfolgskontrolle gibt es keinen richtigen Erfolg. Hat sich die Altersstruktur wie gewünscht verändert? Hat sich das Einzugsgebiet erweitert? Solche Fragen weiß Ihre EDV, nutzen müssen Sie diese Daten, um zusehen, was Ihre Maßnahmen gebracht haben.

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Ihr Rudolf Loibl

Werbung ist möglich

Werbung ist möglich

Natürlich dürfen Sie aufgrund der Berufsordnung nicht mit marktschreierischen Mitteln auf sich aufmerksam machen, aber Sie können wesentlich subtilere Mittel anwenden, um für Ihre Praxis ein positives Image aufzubauen. Das Gesamtbild Ihrer Praxis sollte für Sie die beste Werbung sein.

Um in der Öffentlichkeit „gut da zu stehen“, müssen Sie Beziehungen aufbauen und pflegen.

Betriebswirtschaftliche Definition: „Public-Relations dienen in erster Linie der Pflege derBeziehung zur Öffentlichkeit bzw. zum Patienten, um der Arztpraxis eine positive Resonanz zu verschaffen. Sie sind ein Kommunikationsinstrument, das meinungsbildend Vertrauen und Verständnis gewinnen und erhöhen will.”

Einfach ausgedrückt hat das “Wohlfühlen” des Patienten in der Praxis hier oberste Bedeutung. Ihre Praxis muß dem Patienten Kompetenz und Engagement immer wieder beweisen. Um den Kontakt zu Ihren „Kunden“ zu pflegen, haben Sie folgende  Mittel bereits in Ihrer Praxis:

  • Ihr Personal
  • das Telefon
  • den Anrufbeantworter
  • das Wartezimmer
  • usw.

Ganz gravierende Fehler werden oft in der Bedienung des Telefons gemacht. Oft habe ich den Eindruck gewonnen, daß das Telefon gefürchtet, ja gehasst wird, was auch beim Anrufer so rüber kommt. Sie müssen sich und Ihren Mitarbeitern klar machen, daß das Telefon die wichtigste Verbindung zur „Außenwelt“ darstellt. Gut 90 % der Kontaktaufnahmen mit einer Arztpraxis laufen über das Telefon. Hier haben Sie die einmalige Chance einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen.

Diese Möglichkeit sollten Sie auf gar keinen Fall an sich vorbeiziehen lassen. Ihre fachliche Qualität können Sie oft gar nicht beweisen, wenn der mögliche Patient beim ersten Telefonat vergrault wird. Überprüfen Sie doch mal, wie viele Neupatienten nicht zum ausgemachten Termin erscheinen und fragen Sie sich woran das liegen könnte.

Hier ein paar Beispiele für gute Meldungen am Telefon: „Praxis Dr. Muster. Sie sprechen mit Frau Meier.“  Jeder weis, mit wem er es zu tun hat. „Internistische Gemeinschaftspraxis am Stadtturm. Sie sprech mit …“ Ermüden Sie den Anrufer nicht mit der Aufzählung aller Ärzte.

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Ihr Rudolf Loibl

Hinterläßt Ihre Praxis einen bleibenden Eindruck

Hinterläßt Ihre Praxis einen positiven Eindruck

Der erste und der letzte Eindruck eines Patienten, wenn er die Praxis betritt oder sie wieder verlässt, entscheidet darüber, welches Urteil er über die Praxis abgibt. Das Statement, das Deutschland nun wirklich kein serviceorientiertes Land ist, kann ich aus der Erfahrung als Berater, aber auch als Patient in Bezug auf viele Arztpraxen leider nur bestätigen. Dabei gibt es ein paar Regeln, die man beachten sollte, damit man bei seinen Patienten einen guten ersten Eindruck hinterlässt.

  • Die Kleidung spielt in unserem Leben eine große Rolle. Wir taxieren Menschen nach dem, wie sie angezogen sind. Das Gleiche gilt auch für die Arztpraxis. Mit dem Wissen über Ihr gewünschtes Klientel können Sie auch die Kleidung Ihrer Mitarbeiter bestimmen, was Ihnen als Arbeitgeber auch zusteht.
  • Jeder Patient will wahrgenommen werden, deshalb sollte die Anmeldemitarbeiterin sofort Blickkontakt zum eintretenden Patienten aufnehmen und ihm so signalisieren, dass er erkannt worden ist.
  • Lächeln ist bekanntermaßen ein Eisbrecher, der dem Patienten zeigt, dass er willkommen ist und so viel schneller Vertrauen gewinnt.
  • Die Begrüßung sollte aufrichtig sein und nicht “heruntergeleiert” wirken. Und das natürlich auch am Telefon.
  • Der Patient sollte immer mit Namen angesprochen werden. Zumindest ab dem Zeitpunkt, wenn die Krankenversichertenkarte eingelesen wurde. Bei ungewöhnlichen Namen sollten Sie und Ihre MFA sich vergewissern, dass Sie den Namen auch richtig aussprechen.
  • Die Stimme muss eine angemessene Lautstärke haben. Ältere Menschen mögen es meist gar nicht, wenn man Sie anschreit. Es sollte laut und deutlich gesprochen werden.
  • Killerphrasen, wie „Das geht bei uns nicht“ oder dergleichen, müssen in der Praxis tabu sein. Trainieren sie positive Sätze, wie „Ich schaue gleich, was ich für Sie tun kann.“

Bei einem Gespräch mit Ihren MFA sollte auch ganz klar herausgestellt werden, dass die beschriebenen Verhaltensregeln auch dazu beitragen, die Arbeit an der Anmeldung leichter zu machen. Höflichen und freundlichen Mitarbeitern wird von den Patienten wesentlich mehr Verständnis entgegengebracht, wenn einmal eine Panne passiert oder sich die Wartezeit verlängert. Umfragen haben gezeigt, dass für die Patienten die Freundlichkeit einer MFA weit vor der medizinischen Qualifikation steht, und zwar in einem Verhältnis von 7:1. Grund genug für ein Umdenken der Mitarbeiter zu sorgen.

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Ihr Rudolf Loibl

Investitionen

Investitionen

„Investieren“ bedeutet, etwas zweck- oder zielgerichtet einzusetzen. Ob die Zeit, die Mühe, die Geduld und/oder nicht zuletzt das Geld, das Sie irgendwo investieren sich lohnt oder auszahlt, hängt in erster Linie von Ihrer Investitionsplanung ab. Im Rahmen dieser Planung müssen Sie prüfen und entscheiden, ob z.B. die vorhandenen technischen Geräte ausreichen, eine Erweiterung der Leistungsstruktur notwendig ist oder die Praxis einer Renovierung bedarf.

Es gibt also zwei wichtige Fragen, die Sie in dieser Investionsplanung berücksichtigen müssen:

  1. Bringt die Investion genügend Umsatz, um die laufenden Kosten und die Zinsen für einen aufzunehmenden Kredit zu decken?
  2. Wird die Praxis ohne diese (Ersatz-)Investion konkurrenzfähig bleiben?
Die erste Frage soll Sie davor bewahren, sich etwas anzuschaffen, weil Ihnen von einem Verkäufer besonders günsige Konditionen eingeräumt werden und Sie so einem „Schnäppchen“ einfach nicht widerstehen können. Sie deckt vorallem Erst- und Erweiterungsinvestitionen ab.
Die zweite Frage trifft vor allem auf Ersatz- und Know-How-Investitionen zu. Das Anspruchsdenken der Patienten ist in den letzten Jahren sehr stark angestiegen. Und zugleich ist auch eine (zahlenmäßig) starke Konkurrenz herangewachsen. Wenn Sie es versäumen zur richtigen Zeit in eine Renovierung der Räume, Weiterbildung des Personals oder in eine „kundenfreundliche“ Organisation zu investieren, sinkt die Attraktivität Ihrer Praxis, was sich u.a. in verminderten Fallzahlen und gefallenen Fallwerten zeigen kann.

Eine Investition ist immer eine Entscheidung auf einer Skala zwischen „überlebensnotwendig“ oder „Flop“.

Als oberstes Gebot gilt:

Noch so günstige Gelegenheiten können Unrentabilität und eine gefährdete Liquidität nicht ausgleichen.

Bei technischen Geräten gilt es außerdem noch zwei Grundregeln zu beachten:

  1. Die Abschreibung muss die Tilgung abdecken. D.h., daß die Finanzierungsdauer auch nicht länger als die Abschreibungsdauer sein sollte.
  2. Was von den Erlösen nach Abzug der Finanzierungszinsen und den laufenden Kosten übrig bleibt ist Ihr Gewinn.

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Ihr Rudolf Loibl